Samstag, 12. November 2011

Geschafft.......................






Ich hab mein Bergfest hinter mir und es war ein voller Erfolg..........so partytechnisch gesehen........fototechnisch weniger.



Da ich einen Tag der offenen Tür veranstaltet hatte.................wusste ich eigentlich nicht so wirklich  genau was auf mich zukommt.
Da es an einem Wochentag war , ging es den ganzen Tag eher ruhig zu genau immer wenn ich Lust auf einen Kaffee  hatte kam auch jemand und leistete mir Gesellschafft und in der restlichen Zeit konnte ich  einige Vorbereitungen für das Büffet am Abend treffen.Ab der Kaffeezeit gings aber Schlag auf Schlag.Irgendwann hatte ich keine Sitzgelegenheiten mehr ( und ich hatte eine Menge),niemand hörte mehr eine Klingel, .......die letzten Gäste kamen durch den Keller (wer mich kennt ....weiß..........wenn ich auf klingeln nicht reagiere ...bin ich im Keller)




Und die Krönung war das Essen..........ein Teil des Büffets schaffte es gar nicht bis in die Wohnung.
Ich hab ja eine große Kellerküche und in der Wohnung eine kleine feine Küche..........dort wurde das Büffet aufgebaut oder  vielmehr abgestellt  Deko ??? Pustekuchen .....der Hoffotograf......unterhielt irgendwo die Gäste..........ein Teil der Platten wurden direkt im Keller versputzt und ich mittendrin und 
wusste kurzzeitig nicht genau was da so abging..






...............aber schöööööööön wars.




heute ... nach einer kurzen Nacht und 15 Spülmaschinenladungen später kann ich euch nur ein paar verwackelte ,teiweise unscharfe und auch mit einem Fotobearbeitungsprogramm nicht zu verschönernden Bilder präsentieren und auch nur weil mein Sohn noch schnell welche geknipst hat .Der hat aber nur einfach drauflosgeknipst   und noch nicht mal alles        

aaaaaaaaaaaaaaber schön wars.

Eigentlich wollten wir heute nach München fahren............aber ehrlich Leute ...........jetzt bin ich 50.....grins.....ich habs nicht gepackt ich bin platt und kurzerhand abgesagt...........das werden wir nachholen...............

Ich bin definitiv zu alt für die"Bravo"...
... fühle mich aber zu jung für
die"Apotheken-Umschau"!
und suche nach Alternativen....und
neee,die Bäckerblume isses auch
nicht..............

Und noch eine Überraschung hab ich bekommen..............Moni von  Kochzauber hat mir diese Awards verliehen..................vielen Dank dafür ich hab mich sehr gefreut .










 


 



Sonntag, 6. November 2011

Wildlachs mit Kräuter- Senfsoße




Heute gabs mal wieder meinen Lieblingsfisch........Wildlachs.

Die Soße hab ich etwas abgewandelt und eine Senfnote ins Spiel gebracht....auch sehr lecker.

Aber eigentlich brauch heute mal eure Hilfe.
Ich hab nächste Woche      "Bergfest"   das heißt ....ich mache ein halbes Jahrhundert voll.

Zu diesem Anlass hab ich mir ein  kaltes Büffet vorgestellt , im Stil der sechziger Jahre.


Nun bin ich schon seit ein paar Tagen am googeln.........die gängisten Sachen hab ich gefunden oder auch so gewusst............Mir fehlt nur noch ein Highlight oder Brüller.

Fest steht schon mal :
Käse Igel
Mett Igel
Hackschnittchen  mit Tatarsoße
Sülze
Frikadellchen
Fleisch Terrine mit Quitten in Sirup
Hackbraten
Gulaschsuppe
Heringsalat mit Rote Bete
Rote Bete Salat
Kartoffelsalat
Kappessalat (Krautsalat)
Rindfleischsalat
Russische Eier
Fliegenpilze
Cornichons
Mixed Pikles
Silberzwiebelchen
Schnittchen
Schinkenröllchen
Cracker mit Käsecreme
Pumpernickel mit Käse
Laugenstangen
Bauernbrot
Baguette
Salzstangen

Es wäre echt klasse wenn mir jemand noch einen heißen Tip geben könnte.



Mittwoch, 2. November 2011

Wildschweinkeule mariniert






Das erste Wild für dieses Jahr.
Ein befreundeter Jäger hat mir eine schöne Wildschweinkeule zukommen lassen . Vielen herzlichen Dank an Dirk von dieser Stelle.   Überhaupt  ist dieses Jahr ,ein Jahr der   Vorräte .Obst und Gemüse in rauen Mengen und nun gibts von allen Seiten noch leckere Fleischgaben.In der selben Woche bekam ich noch frische Hähnchen  ohne Knochen ......perfekt zum füllen und noch einen
 Hasen Hackbraten......dafür an Jutta einen herzlichen Dank. Da muss ich mir noch was überlegen.





Sonntag, 9. Oktober 2011

Amaretti Apfelkuchen

mit Knusperboden und Quittengelee........mhmmm sehr lecker.











Dienstag, 27. September 2011

Dingmerter Dullesja





Zuerst hab ich noch etwas lesenswertes zu unserem Lyoner,denn das ist nicht einfach nur Fleischwurst.
Lyoner aus dem Saarland hat Kultstatus! 


Lyoner  das  kulinarischen "Wappentier" des Saarlandes
Seit August 2006 ist der „Saarländische Lyoner“ als Marke eingetragen.
Was den Thüringern ihre Leberwurst, den Schwarzwäldern ihr Schinken, den Nürnbergern ihre Bratwurst, den Münchnern ihre Weißwurst, ist nun den Saarländern ihr Lyoner. „Saarländischer Lyoner“ wurde als geografische Ursprungsbezeichnung geschützt.

Seit ca 1950 teilte man bereits den Lyoner  in drei Klassen ein
Lyoner I:
Kalbfleischwurst in der dicken Stange. Man schneidet sie in dünne Scheiben und ißt sie auf dem Butterbrot.
Lyoner II:
Das ist die typisch saarländische Fleischwurst. Sie enthält frisches Fleisch, wenig Fett und ist gut gewürzt.
Lyoner III:
Das ist die Fleischwurst, die außerhalb des Saarlandes produziert wird. Sie enthält weniger Fleisch, dafür aber mehr Fett, und sie ist schwach gewürzt.

Lyoner und Saarbergbau

Lyoner bzw. Fleischwurst gilt als typisch saarländisch. In der Saargegend wurde "der" Lyoner ("Wurst" ist in den saarländischen Mundarten männlich) systematisch verbreitet durch die jeweiligen Verwaltungen der Saargruben. Man ging von einem hohen Eisweissbedarf der Schwerstarbeiter aus, und da Steaks teuer und schwer zu kauen waren, entschied man sich für den Lyoner. Selbst auf der "Brumms" (primitiver Ofen in den Schlafhäusern der Bergleute) konnte man ihn schnell erhitzen, etwa indem man ihn auf die bereits krustigen Bratkartoffeln legte. In den "Kaffeeküchen" (= Kantinen) der Saargruben gab es zeitweise sogar für eine Überstunde (= Knubbe) als Zulage eine "Portion": ein viertel Ring Lyoner, halber Doppelweck und eine Flasche Bier.
Auch bei dieser Wurst herrscht wieder Uneinigkeit im Lande. Ob es nun „Der“ Lyoner (Ring) oder „Die“ Lyoner (Wurst) heißt, darüber streiten sich die Geister.
Wie der Name Lyoner entstanden ist, ist nicht klar überliefert. Ob ein französischer Metzger aus Lyon die Wurst hierher gebracht hat oder ein saarländischer Metzger in Lyon war und sie von dort mitgebracht hat ist  nicht genau bekannt
 Zu der Beliebtheit des Lyoner im Saarland gibt es vielfältige Ergänzungen, so ist ein saarländischer Adventskranz ein Ring Lyoner mit vier Fla­schen Karlsberg (Pils aus Homburg/Saar – die saarländische Brauerei schlechthin). Es gibt Besuchergruppen in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin, da bekommen die Reiseteilnehmer feuchte Augen, wenn ihnen ein Lyoner serviert wird, obwohl sie ihn doch zu Hause jeden Tag essen...
Es gibt etliche Kochbücher ,die sich ausschließlich mit Lyoner Gerichten befassen.
Ob gegrillt gebacken, gebraten Ob kalt im Nudel oder Kartoffelsalat, oder ganz einfach als kleine Zwischenmahlzeit – der Lyoner ist im Saarland wesentlicher Bestandteil von kalten oder warmen Mahlzeiten.
Ich hab euch mal ein typisches Samstagsessen von früher  heraus gesucht .Als ich Kind war gab es Samstags entweder Suppe oder etwas in dieser Art.
Und wer jetzt meint: das sind ja Bratkartoffel mit gebratener Wurst dem sei gesagt:
Das sind Dingmerter  Dullesjer
Eine Lyoner Pfanne aus dem Raum  St.Ingbert  und sie schmeckt in ganz Deutschland ,allerdings bei uns am besten.....weil .....siehe oben

Montag, 26. September 2011

Dibbelabbes





So .... und weils gestern so schön war , heute noch ein deftiger Leckerbissen aus unserer Küche

"Dibbelabbes "heißt ins Hochdeutsche übersetzt soviel wie Topfkuchen .Es gibt noch eine andere Bezeichnung dafür:

"Schaales"

Bei uns im Saarland scheiden sich die Geister am Namen.

Das saarländische Lexikon schreibt darüber folgendes und besser könnte ich es auch nicht formulieren,weil es einfach so ist.

Ein Dibbelabbes ist kein Topflappen. Er schmeckt auch nicht so. Und Schaales ist nicht unbedingt die Bezeichung für den gealterten Spross für "es Lisbeth" (saarländisch für "Königin Elisabeth").
Der Unterschied zwischen Dibbelabbes und Schaales ist im Saarland sehr komunikationsfördernd. Man kann damit erreichen, dass eine Gruppe von Saarländern sich damit längere Zeit beschäftigt. Die Frage danach drängt im Saarland sofort Belanglosigkeiten (Wetter etc.) in den Hintergrund. Keiner kennt den Unterschied, aber alle reden mit.

So geht es auch mir .Ich bilde mir ein den Unterschied zu kennen.


Und zwar: Dibbelabbes wird mit Lauch gemacht und Schaales mit Zwiebeln .


Meistens fallen keine Argumente, aber Autobiographisches wird zelebriert: "Bei uns hat ma immer Dibbelabbes gesahd!" - "Mei Oma hat awwer Schaales gesahd!" Am besten verlässt man die Diskussion, etwa bei dem Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten, organisiert sich ein Bier oder geht zur Toilette, und wenn man zurückkommt, sind die andern immer noch dran: "Dibbelabbes unn Schaales, das is es Selwe!" (Wobei das Selbe und das Gleiche im Saarland das Selbe bzw. das Gleiche sind).
In Wirklichkeit gibt es den "kleinen Unterschied" zwischen Dibbelabbes und Schaales: Der "Dibbelabbes" ist der Auflauf (Dibbe = Topf; Labbes = grosses Teil). Der "Schaales" ist die gerührte Masse, die überall Kruste (= Schale) hat. Allerdings gibt es regionale und vielleicht sogar familiäre Unterschiede. 
Laut dem letzten Absatz hab ich somit einen "Dibbelabbes Schaales kreiert." Weil ,ich eine große Pfanne und Lauch  benutzt hab ,allerdings hab ich darin gerührt. Ihr seht das ist gar nicht so einfach.Aber wenn hier Saarländer mitlesen,dürft ihr gerne eure Meinung hinterlassen.




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