Dienstag, 28. Juni 2011

Buttermilch Quark mit Erdbeeren


Ein ganz lecker erfrischendes Sommmer Dessert .Einfach nur mit gedrückten Erdbeeren .
Mein erster Versuch einen Buttermilch Quark selbst zu machen.

Ich hab eine neue Quelle für Rohmilch direkt ab Hof zu bekommen..........nun wird experiementiert.
Eine ganz klare Kindheitserinnerung von mir ist:..........selbstgemachte Butter und frische Milch direkt von der Kuh.
Nun ist es in der heutigen Zeit gar nicht mehr so leicht an frische Milch zu kommen............es sei denn man wohnt  aber sowas  von auf dem Land.Auch ich hab eine Weile gebraucht um einen Bauern zu finden der mir Milch verkauft ,nicht kilometerweit weg wohnt und gleichzeitig seine Kühe nicht mit Silage füttert.

Warum die Silage ein Problem darstellt,kann ich nicht hunderprozentig beantworten....Es scheint so zu sein, dass der Käse dann in der heimischen Küche nix wird ,weil Silage ein Gärfutter ist und die Milch verdirbt , wenn keine Konservierungsstoffe und Chemie eingesetzt wird.
Und genau das will ich ja nicht.

Auf jeden Fall hat mein erster Buttermilch Quark herrlich geschmeckt.War auch ein langer Weg bis dahin . Nur ganz mild säuerlich und cremig.........ich hätte ihn eigentlich noch mehr abrahmen können.

Erster Schritt
zum Quark

Milch direkt nach der Ankunft in den Kühlschrank stellen.In ein möglichst weites Gefäß mit Deckel aber nicht luftdicht verschließen.
Dort bleibt die Milch bis zum nächsten Tag.

zweiter Schritt

Dann gings ans Rahm abschöpfen.Schließlich möchte ich auch noch Butter machen und der Quark braucht nicht so reichhaltig zu sein.



Nachdem das erledigt war..........die Milch ab in einen Topf mit Deckel .
Auf 2 liter Milch  gibt man 1/2 l frische Buttermilch hinzu. (Die Bäuerin hatte mir freundlicherweise von ihrer frischen einen Teil abgegeben und auch einen Kefir Pilz )

dritter Schritt

Nun kann die Milch für 3-4 Tage in einem kühlen Raum vor sich hin säuern, je kühler je milder wird der Quark...........allerdings nicht in den Kühlschrank............dann dauert das ewig , wenn es überhaupt funktioniert.

vierter Schritt

wenn die Milch schnittfest ist..............

.das ganze in ein mit einem Käsetuch oder Mullwindel ausgelegten Sieb abtropfen lassen



.Am besten über Nacht.

Wenn der Quark die richtige Konsistenz hat kann man ihn verarbeiten.


Nun kann man ,wenn man will auch wieder den Rahm zugeben.............wenn er noch vorhanden ist.........bei mir war er es nicht mehr..lach.........alles schon verbuttert das zeig ich euch in einem extra Post.Denn für diese Bilder brauch ich einen Fotografen.......weil ich beide Hände brauche.

nun hab ich gelesen ....das ganze geht auch mit gekaufter Milch , allerdings sollte sie dann nur 1,5 % Fett haben, nur pasteurisiert , und die Buttermilch ganz ganz frisch sein ....also mind.14 Tage haltbar........nur dann leben noch irgendwelche Milchsäurebakterien ......allerdings ob der Geschmack dann noch derselbe ist...weiß ich nicht.
Ich bin auf jeden Fall ganz  glücklich mit meinem ersten Ergebnis. Nicht ,dass die Käserei sich lohnen würde.Obwohl die Milch mit 50  Cent pro Liter recht preisgünstig ist .  Der Zeitaufwand ist schon recht groß aber es macht Spaß und wenn die Produkte auch noch schmecken ,kann man es als Hobby durchaus betreiben .Nachdem ich mich mit der Materie etwas vertraut gemacht habe , gehts an die richtige Käserei.

Kommentare:

  1. Herrlich, einfach herrlich!!
    Ich will auch....
    Grüßle
    Chris, die jetzt ne Schleimspur legt um an deine Kontakte zu kommen..... ;o))

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  2. hmmmm - das sieht ja lecker aus!
    Gut, daß Du bei mir vorbeigeschaut hast, denn so habe ich auch Deinen Blog besucht und zum Glück - denn der Buttermilchquark mit Erdbeeren könnte uns auch sehr gut schmecken.
    Viele Grüße
    Renate vom Geniesser-Garten

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  3. Ich lebe ja "sowas von auf dem Land", aber mir fehlt auch irgendwie die direkte Milchquelle (liegt an meiner Faulheit, denke ich).

    Buttermilch-Quark, danke für den Link, das klingt super!

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